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2020


POLAND - WHERE ARE YOU?
Le donne ideali and guests
Musik von Grazyna Bacewicz, Aleksander Gabrys u.v.a.
Mit Robert Koller (Bass), Julia Wacker (Harfe), Daniel Sailer (Kontrabass), Linus Bernoulli (Horn) u.v.a.
Leitung: Anmari Mëtsa Yabi Wili
8. März 20.30 Fonderie Kugler, Genf
9. März 20.00 Postremise, Chur
10. März 20.30 Walcheturm, Zürich

 

BRAHMS REQUIEM
Mit dem Origen Ensemble
20./21./22./27./28. März im roten Turm auf dem Julierpass
Leitung: Clau Scherrer

 

LET IT BE FORGOTTEN
Musik von Charles Ives, Olivier Messiaen, George Crumb, Alexandre Kordzaia
Mit Tamriko Kordzaia (Klavier) und Alexandre Kordzaia aka kordz
28. Mai Premiere in der Postremise, Chur
31. Mai Moods, Zürich

 

PERFORMANCE-FAHRTEN
Mit Musik von Yiran Zhao und Jan Mikael Szafirowski
Komposition für Stimme, Ondes Martenot, Percussion, Electronics
Tanz: Marija Skender
11. Juni 22.15, Premiere Kulturfrachter Lorin
Weitere Daten folgen

 

POLAND - WHERE ARE YOU?
Le donne ideali and guests
Musik von Grazyna Bacewicz, Aleksander Gabrys u.v.a.
Mit Robert Koller (Bass), Julia Wacker (Harfe), Daniel Sailer (Kontrabass), Linus Bernoulli (Horn) u.v.a.
Leitung: Anmari Mëtsa Yabi Wili
18. Juni an Bord von Lorin (Kulturfrachter), Basel

 

KUNIGUNDE
Musik von Michèle Rusconi, Aleksander Gabrys, Lilli Boulanger, Lena Kiepenheuer u.a.
Konzert mit intergrierter GV des ForumMusikDiversität
20. Juni 17.00 Drei Könige, Basel

 

LET IT BE FORGOTTEN
Musik von Charles Ives, Olivier Messiaen, George Crumb, Alexandre Kordzaia
Mit Tamriko Kordzaia (Klavier) und Alexandre Kordzaia aka kordz
24. Juni Luftraum, Berlin
1. Juli Atelier Klang&Raum, Uetikon (ZH)

 

EGMONT - BEETHOVEN
12. August 2020, 20:30, Soglio
13. August 2020, 20:15, Sent
14. August 2020, 20:30, Poschiavo
23. August 2020, 11:00, Schloss Reichenau
Mit der Kammerphilharmonie Graubünden
Leitung: Philippe Bach

 

VIVALDI - GLORIA
20. September 19.00 Reformierte Kirche Hombrechtikon
Leitung: Maria Mark

 

 

Die Sopranistin Lena Kiepenheuer aus Zürich hegt eine vielseitige Konzerttätigkeit in der Schweiz und dem umliegenden Ausland. Ebenso wie dem klassischen Konzert-repertoire, widmet sie sich zeitgenössischen Werken und neuem Musiktheater. Zu ihrem Repertoire zählen u.a. die Grosse c-Moll Messe von Mozart, Bachs Passionen, Haydns Schöpfung, Schönbergs Pierrot Lunaire und Berios Sequenza III. Sie gastierte an renommierten Schweizer Festivals, u.a. an der Musikfestwoche Braunwald, am Origen Festival cultural, am Davosfestival – young artists in concert, am Festival Antigel, an der Biennale für neues Musiktheater und am Festival Zeitgenuss in Karlsruhe. Sie sang mit zahlreichen namhaften Ensembles und Orchestern, darunter Asko | Schönberg (Amsterdam), Holst-Sinfonietta (Freiburg i. Br.), Capriccio Basel, Berner Kammerorchester, Ensemble Mondrian, Ensemble Metropolis, 3art3 Company, origen Ensemble und war als Sängerin und Performerin u.a. in Produktionen am Schauspielhaus Zürich, Konzert Theater Bern, Theater Basel (Community in progress, Kevin Rittberger), Theater Chur, Ballhaus Ost Berlin, an der Gessnerallee und im Moods zu erleben. Lena Kiepenheuer absolvierte ihre Ausbildung an der Musikhochschule Basel bei Hans Peter Blochwitz und Marcel Boone. Nach dem Masterstudium mit Minor in zeitgenössischer Musik bildete sie sich gesanglich in Amsterdam und Paris bei Valérie Guillorit fort. Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Eva Nievergelt, Margreet Honig, Noëmi Nadelmann, Barbara Hannigan, Donatienne Michel-Dansac und Frank Hilbrich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2019

— Open Air Classic Wil, Puccinis Frauen (Schauspiel)
— „Requiem for a piece of meat“ Musik-Tanz Performance, Swiss Dance Days, Théâtre du Vidy, Lausanne
— „Panik an der Scala“, Musiktheater mit Jürg Kienberger, Teatro Bellinzona, Theater Ticino, Wädenswil
— Konzertprogramm mit dem Helvetia Quartett und Simon Bächinger (Klavier), in der Kirche Sent und in Chur

2018

— Weihnachtsoratorium Teil 4–6, Ltg. Peter Appenzeller
— Oper „Der Kaiser von Atlantis“ (Rolle Bubikopf) Opera Factory Freiburg, Ltg. Klaus Simon
— Hommage à Claude Vivier, Schlossbergsaal SWR, Freiburg
— Internationales Bachfest Schaffhausen, BWV146 und Magnificat
— Saul (Händel, Rolle Michal) Schaffhauser Oratorienchor, Ltg. Kurt Klusman
— Carmina Burana mit Symphonischem Blaosorchester, Ltg. Patrick Secchiari
— „Panik an der Scala“, Musiktheater mit Jürg Kienberger, Theater Chur
—Auszüge aus Herzog Blaubarts Burg (Bartok), Outdoor-Performance TiAR-Festival, Regie: Marielle Sterra, Musik: Xenia Wiener
—Worterosionen, eigene Werke&Improvisationen mit Rob Kloet (Schlagzeug), Teehütte zur steilen Wand

2017

— Weihnachtsoratorium Teil 1-3, Ltg. Peter Appenzeller
— Origen Festival, Werke von Britten, Ltg. Clau Scherrer
— Solveigs Lied, mit dem Berner Kammerorchester, Ltg. Philippe Bach, Martigny
— Lieder Abend Charles Ives mit Ensemble Mondrian, Jazzclub Moods
— „Requiem for a piece of meat“ Musik-Tanz Performance
    Tournée Gessnerallee –  Gare du Nord – Ballhaus Ost, Berlim – Theater Chur – Théâtre du Vidy, Regie: Daniel Hellmann      
— Die 7 letzten Worte (Dubois), Lt. Jürg Tobler

2016

— Notte italiana, Programm für Sopran und Orchester, Holst-Sinfonietta, Ltg. Klaus Simon                         
— IGNM Bern: Pachinko Playalong extended, Musiktheaterperformance von Leo Hofmann
— Musikwerk Luzern: Schönbergs Pierrot Lunaire, Ltg. Beni Santora
— Brahms Liebesliederwaltzer, Zürich, Ltg. Beat Spörri
— Antigel Performancefestival, Genf
— Erwin&Rita, ein szenischer Liederabend, Berlin
— Uraufführung der Oper H.to H., mit Asko Schönberg Ensemble, Avignon, Ltg. Joey Marijs
— Spontankonzerte: Eisler-Tagebuch mit Christoph Homberger und Christoph Keller, Eva Nievergelt

2015

— Shelter (Bang on a Can), Oratorium, Freiburg i. Br., Ltg. Klaus Simon
— Festival Zeitgenuss: Portraitkonzert Anno Schreier, Karlsruhe
— Musikfestwoche Braunwald: Stabat Mater (Pergolesi), Ltg. Kurt Müller Klusman
— Orìgen Festival Cultural Oper Benjamin (Derungs), Ltg. Clau Scherrer
— Gedenkkonzert G.A. Derungs: Sontga Margriata, Ltg. Clau Scherrer, Theater Chur
— Die Schöpfung (Haydn), Ltg. Lisa Appenzeller
— Magnificat (Bach), Ltg. Christian Klucker
— Musikwerk Luzern: Pierrot Lunaire (Schönberg), Ltg. Beni Santora
— Invocation (Furrer, Pape, Mégroz), Theater Rigiblick

2014

— Biennale für Neues Musiktheater, mit der 3art3 company, Konzert Theater Bern
— Musikwerk Luzern: 3 poèmes de Stéphane Mallarmé (Ravel)
— Matthäuspassion (Bach), Ltg. Thomas Baldinger
— Mi supera la luce (Trümpy, Carter, Berio, Mahler) mit Nils Kohler (Klarinette) und Edward Rushton (Klavier), Tournée CH/DE
— A journey from a to e, i, o, u: UA von Mike Svoboda und Ian Wilson mit dem Eunoia-Quintett, Gare du Nord Basel
— Nits Nite, mit Fatima Dunn (Cello), Schauspielhaus Zürich

2013

— Davosfestival  – Young artists in concert, Liederabend (Grieg) mit  Benyamin Nuss und: UA Antico Inverno von Balz Trümpy/UA Menschheit von Mathias Renaud
— Marienvesper (Monteverdi), Ltg. Peter Appenzeller
— Folksongs und Sequenza III (Berio) mit neuverBand, Tournée CH/DE

2012

— Orìgen Festival Cultural Oper „The Burning Fiery Furnace“, Ltg. Clau Scherrer
— c-Moll Messe (Mozart), Ltg. Kurt Müller Klusman
— Dixit Dominus (Händel), Lgt. Christian Klucker
— Les Illuminations (Britten), Hochschule für Musik Basel

2011

— Inselfestival Rheinau: Zauberflöte (Mozart, Rolle der Pamina)
— Knoxville: Summer of 1915 (Barber), Hochschule für Musik Basel

 

 

Das Stück "Ojikawa", ein japanischer Familienname, bringt Lena Kiepenheuers Sopran zur Geltung: langgehaltene Melismen und große Lagenwechsel – Kiepenheuer liefert sich einen ausdrucksstarken Abtausch mit der Pauke, die ständig rhythmisch, energisch erwidert.
Von Joss Reinicke, Badische Zeitung
05. November 2018

(…)Lena Kiepenheuers hell und zart besaiteter, in der Höhe durchschlagender Bubikopf – das hat große Qualität und unterstreicht eines: Die Opera Factory beschert der Musikstadt Freiburg eine nicht mehr wegzudenkende Farbe.
Von Alexander Dick, Badische Zeitung
14. Oktober 2018

Dass der Abend so überzeugend gerät, liegt auch an Lena Kiepenheuer, die mit ihrem klaren, schlackenlosen Sopran die anspruchsvollen Gesangspartien veredelt. Im introvertierten Air aus Luciano Berios "Opera" (1970) gestaltet sie zu den getupften Akkorden im Klavier (Hans Fuhlbom) und den tastenden Streichern die Melodielinie mit instrumentaler Präzision. (…)
Auch wenn sie wie in "Credo, perc’ancor forse" unbegleitet singt, besticht Kiepenheuer durch gute Intonation und eine nuancierte Vibratogestaltung. (…)
Lena Kiepenheuer zeigt nicht nur in den eisigen Höhen eine traumwandlerische Sicherheit beim Phrasieren.
Von Georg Rudiger, Badische Zeitung
15. April 2016

Das ebenfalls uraufgeführte «Antico inverno» für Sopran und Klarinette nach Gedichten von Salvatore Quasimodo bot intensive Musik von sinnlicher Wucht. Die Sopranistin Lena Kiepenheuer, der Pianist Kirill Zwegintsow und Nils Kohler loteten darin Grenzen des Ausdrucks aus.
Von Alfred Zimmerlin, NZZ
23.8.2013